Monaco

Im Fürstentum Monaco herrscht drangvolle Enge. Es ist nur 2,02 km² groß, nicht gerade viel für rund 36.000 Einwohner und die Millionen von Touristen, die alljährlich den Zwergstaat besuchen. Seit dem 19. Jh. glänzt der besondere Ruhm des Spielkasinos über Monaco. Die Gründung Monacos ist dem Stadtstaat Genua zu verdanken, der den Fels durch Foulque de Castello 1215 befestigen ließ. Die Familie Grimaldi bemächtigte sich 1297 des Felsens: Ihre Soldaten überrumpelten, als Mönche verkleidet, die Garnison. Wegen der fehlenden Straßenverbindung nach Nizza blieb Monaco bis 1868 recht isoliert.
Hochhäuser prägen das Bild der Stadt Monte Carlo. Darüber erhebt sich die Altstadt auf dem Grimaldifelsen mit dem fürstlichen Schloss und dem Paradeplatz. Einige Prunksäle im Palais du Prince, dessen Renaissencefassade im 16. Jh. entstand, können besichtigt werden. Sehenswert ist das Musée Napoléonien mit dem Palastarchiv und Kleidern, Hüten und Orden des Kaisers. Zu den Touristenattraktionen gehört die Wachablösung vor dem Schloss (tgl. 11.55 Uhr). Das Musée Océanographique im Stadtteil Monaco besitzt ein riesiges Aquarium, das zu den schönsten in Europa zählt. Das Museum mit angeschlossener wissenschaftlicher Forschungsabteilung wurde 1906 von Fürst Albert I. gegründet, der selbst ein begeisterter Meereskundler war.

Steckbrief

Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 36.000 Einwohner
Fläche: 2,02 km²
Hauptstadt: Monaco
Staatsform: Erbmonarchie
Vorwahl: +377
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)

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